Geschichte Dracconias:



Entstehung Dracconias:

Das heutige Dracconia wurde A.A.1407 a.t.n besiedelt trägt aber erst seid A.A.345 a.t.n. diesen Namen.

Vor über 400 Jahren lebte einst ein dreizehnäugiger Drache welcher das heute als Dracconia bekannte Land mit Terror überzog. Die Besiedelung diese Landstriches geschah jedoch 1000 Jahre zuvor. Wie das Land damals hies ist in den Winden der Zeit untergegangen.
Entgegen der üblichen drei Interessen eines Drachen die Landschaft zu verwüsten, Angst und Schrecken zu verbreiten und unermessliche Schätze anzuhäufen, hatte dieses einzigartige Exemplar die dritte Leidenschaft durch das Anhäufen unermesslicher magischer Kraft ersetzt.
Damals zog ein tapferer aber ungebildeter, heiliger Ritter durch das wilde Land und war nicht in der Lage die Warnschilder zu lesen. So ritt er gefolgt von seinem Knappen direkt in das Tal in dem das Biest hauste. Als er den Drachen sah erhoffte sich der Ritter Ruhm als Drachentöter und Schätze zu finden, unwissend das es nur den Tod zu holen gab. Der Knappe sah versteckt hinter einem Felsen wie sein Herr durch die unterschiedlichsten und unermesslichen magischen Kräfte des Drachen gefoltert und dann zu einem metallenen Klumpen zerkaut wurde und floh. Leider verlor er auf der Flucht sein rostiges Messer in das der Drache auf dem Rückweg in seine Vulkanhöhle hineintrat und drei Tage später an einer Blutvergiftung starb. Die drei Tage war der Knappe orientierungslos und panisch im Biesttal umhergeirrt nur um sich am Ende wieder bei dem Drachen einzufinden der bereits verstorben war. Erstaunt zog er sein Messer aus der Pranke des toten Drachen und genau in diesem Moment traf eine Schar Krieger ein die erkunden wollten warum die Verwüstungen und Angriffe des Drachen verstummt waren. Sie schenkten im als Dank das ganze Land als Reich und nannten ihn fortan Bogumil Drachentöter I., König von Dracconia. Der Rest ist Geschichte

Zeitrechnung:
Der 1.Januar 2009 enspricht in Akron dem 1.Aeron A.A.72 t.n. und in Dracconia dem 1. Januar 
Draconia wurde A.A.328 a.t.n. gegründet und A.A.1407 a.t.n. besiedelt und entdeckt.

Chronik bedeutender Ereignisse Dracconias:
Die Zeitrechnung Dracconias beginnt mit der Besiedelung des Landes 1407 Jahre vor der Gründung Akrons.
Die Chronik Dracconias beginnt jedoch erst in dem Jahr als Bogumil Drachentöter der Erste, das Land durch  den Rat der Stammeshäuptlinge geschenkt bekommt und es in Dracconia umbenennt. Die Dracconische Zeitrechnung blieb erhalten.

- Jahr 1062 / A.A. 345 a.t.n.:
Das Land wird durch einen gewaltigen, dreizehnäugigen, magischen Drachen terrorisiert, welcher in diesem Jahr durch einen reisenden Knappen getötet wird.
Bogumil I. bekommt das Land durch den Stammesrat geschenkt und nennt es Dracconia. Bogumil Drachentöter wird erster König des Reiches.

- Jahre 1099 - 1113 / A.A. 308 - 294 a.t.n.:
Vierzehn Jahre dauern die Raubzüge des grausamen Piraten Hawkins an, ehe er gefasst und gehängt wird.

- Jahre 1242 - 1252 / A.A. 165 - 155 a.t.n.:
Die zehnjährigen Orkkriege enden mit der Befriedung des Gelbaugenstammes.


- Jahr 1313 / A.A. 94 a.t.n.  Ist das Jahr der Hexenprozesse


- Jahr 1407 / Gründung Akrons A.A. 0:
Die Plage der Weinfresserraupen vernichtet die komplette Ernte, das Volk hungert für ein Jahr

- Die Nacht vom 29-30.juni 1434 / 29-30.Sommer-Astarte A.A. 27 t.n. ging in die geschichte als "die Nacht der Langen Messer" ein. An diesem Tag wurde in der Stadt Lichtblick in den Aschebergen die Diebesgilde, "die schwarze Hand" unter ihrem Anführer Kurt Schleicher, zerschlagen. Danach wurde die Stadt in Lachen umbenannt.

- Auch die Pestepidemie von 1436 / A.A.29 t.n. gin in die Geschichte ein als dunkle und schwere Zeit.

- 30.April - 1.Mai 1440 / 30.Gibil- 1.Raneh A.A. 33 t.n.:
Kurzeitige Machtübernahme durch den Hexer Nicodemion dem Schwarzen.


- Im Jahr 1462 / A.A. 55 t.n. ist das Land im Aufruhr da ein Doppelgänger des Königs umher wandert. Diese Problem wurde im Sommer gelöst.

- 1471 / A.A.64 t.n. Der Orkhäuptling Garaczul beginnt die ein Jahr andauernden 2. großen Orkkriege die erst durch das Eingreifen der Armeen Beilsteins und Akrons im Jahr 1471 / A.A 64 t.n. beendet werden können.
Der Großteil der oberen Schicht des Landes ist geflohen. Unter ihnen auch König Bogumil der dreizehnte, der Kastellan Magister Bertram Bertrain und der Staatskanzler Baron DeVille.

- am 1.Juli 1477 / 1.Ninib A.A. 70 t.n. verstirbt Bogumil XIII, König Dracconias im Exil im Herzogtum Nurian.

- heute 1479 / A.A.72 t.n. (2009)

Bogumil XIII, König Dracconias, gestorben 1.Ninib A.A. 70 t.n. (Fred Schwohl)


die Gegenden Dracconias:

der Westen:
Ascheberge, Erz- und Kohleminen, Feste Wolfenfels, Biesttal, Lachen, Vulkan Drachenschlund



Die Ascheberge ehemals im Zentrum des Königreichs Dracconia gelegen, teilen nun das Land in Akronisch-Dracconia und Beilsteinsch-Dracconia.
Genau im Zentrum liegt das unheimliche Biesttal in deren Mitte ein Vulkan stetig Glut und Asche in den Himmel speiht. In diesem Vulkan soll einst der dreizehnäugige Drache gelebt haben der dem Lehen seinen Namen gab. Heute ragt die Burg Wolfenfels südlich aus der Höhle hervor und verhindert so seid Jahrhunderten erfolgreich das sich erneut eine Bestie im Drachenschlund einnistet.


Die Feste Wolfenfels steht auf einem Plateu vor dem dem Drachenschlund und ist zur Hälfte in die Höhle gebaut die in den Vulkan führt. Im Jahr A.A 119 a.t.n wurde sie von Sir Wigmund Felsenfest, einem Dracconischen Ritter dort errichtet. Die Mauern sind eher Dick als Hoch. Es gibt keine prunkvollen oder schlanken Türme und keinen Zierrat an den Mauern.
Das schwere mit Klingen bestückte Eisentor, welches Besucher am Ende des langen, empor geschlängelten Burgweges erwartet wird von in Wolfsfell und Stahl gehüllten, grimmigen Wolfswachen flankiert; kampfgestählte Monsterjäger. Über der Festung färbt eine orangerote Korona den Himmel und Höhleneingang und warmer Nebel umhüllt die dunkle Silhouette Wolfenfels. Mit 79 Jahren herrscht noch immer Graf Wolfgang von Biesttal über dieses düstere Tal zwischen Asche, Stein, Eis und Feuer.
Im Süden der Festung des Biesttals liegt in einer von Schnee und Asche bedeckten Ebene, zwischen den schroffen Felsen das siebenundsiebzig strahlend weisse Gebäude umfassende Dorf Lachen, in dem vor langer Zeit die dracconische Diebesgilde "die schwarze Hand" ihr Unwesen trieb. Gerüchte besagen das das Dorf vor Ewigkeiten einmal Lichtblick geheissen haben soll. Aufgrund der Nacht der langen Messer in der die Diebesgilde zerschlagen wurde, und den unzähligen darauf folgenden Blutlachen wurde es in den heutigen Ortsnamen umbenannt. Hier ist auch die mysteriöse Magistra Ludovice vom ehemaligen magischen Chorps wohnhaft.


Prof. Dr. Dr. Bartholomäus van Dannen schrieb in seiner Chronik über Dracconia folgendes:
".. Mögen die Winter in den Aschebergen auch noch so lang und kalt sein, der Himmel auch so düster so gibt es nichts schöneres als den Sonnenstrahlen zu folgen wie sie immer wieder durch den bewegten schwarzen Himmel brechen und wie ein Pinsel, gülden über die graugefärbten Felsen malen, nur um dann zu verschwinden und woanders wieder mit frischer Farbe aufzutauchen!"

Diese Umschreibung täuscht die rund 150 Bürger Lachens jedoch nicht über die Gefahr durch die Monster der Ascheberge hinweg die hier hausen.
Auch wenn die Wolfswacht, die Festungseigene Garde das Dorf im Kampf gegen die zweieinhalb Schritt hohen, humanoiden Wulfen, die Wer- und Riesenwölfe im Winter, sowie die im Sommer angreifenden Goblinstämme unterstützt, fallen jedes Jahr wieder einige diesen Monstern zum Opfer.

Seid dem 3. Muscul A.A. 72 t.n. gibt es jedoch neue Hofnung für Lachen und Verstärkung für die narbenübersähten Wolfswachen aus Biesttal, wurde doch Ruin von den Aschebergen mit der Verwaltung Lachens belehnt.

Hauptimportgut in den Aschebergen ist Wachs und Öl, da nicht nur die Kerzenzieher und Lampenbauer Lachens einen unglaublichen Bedarf an Licht in diesem ewig finsteren Gebirge haben.
Hauptexportgut ist Kohle und Erz.

Ein typischer Einwohner der Ascheberge ist blasshäutig, athletisch gebaut, hat russgefärbte Haare und Kleider, besitzt mindestens eine Narbe und ist die meiste Zeit über Ruß oder Kohlegeschwärzt und dreckig.

Von den Ausläufern der Ascheberge im Zentrum des heutigen Akronisch-Dracconias bis zur Beilsteinischen Grenze im Westen sind 75 Meilen in 6 Tagesmärschen zurückzulegen.
Vom Süden der Berge bis in den Norden würde man die 39 Meilen in 3 Tagen durchqueren können, wenn einen keine Biester aufhalten.


Das weite Zentrum Dracconias:
Kahlburg, HAAW, Weinberge, Imker, Streitheim, Magdeburgum

Im von Weinbergen dominierten, akronischen Zentrum Dracconias steht der Kahlberg welcher diesen Namen mit recht verdient und auf dessen gleichermaßen windig und sonnigen Spitze die ehemalige Sommerresidenz König Bogumils, dem 13.ten König Dracconias, die Kahlburg steht. Hier lebt der ehemalige Gestor der Legiones, Guntram von Wartenberg mit seiner Frau, der bretonischen Dame René Francoise du Lupos du Lascard.
Auf der Burg sind ingesamt etwa 100 Bedienstete und Wachen sowie unzählige Nebelkrähen heimisch.
Auch haben die Knappen des Lehensherren, Miro von Eckstein und Wolfram von Biesttal, sowie Farkas Allesandro, der ehemalige Consilliar der Legiones und Magister Isegrimm vom ehemaligen magischen Chorps in der Burg ein Zimmer.
Fremde Gäste sind hier nicht ungewöhnlich, reiten doch ständig irgendwelche Eilboten den langen und steilen Weg den kahlen Felsen empor und verschwinden wieder spurlos.
Im höchsten Turm soll die ehrenwerte Schwester von Sir Marcellus du Lascard leben; ihren Blick stets sehnsüchtig über den Horizont in ihre Heimat Bretonien gerichtet.

Im Schatten des Kahlbergs liegt umgeben von den vielen weitrechenden Gutshöfen mit ihren Weinbergen, der Ort Schwipstadt.
"Dies ist der Ort zu sein!", heisst es.
Unzählige mehrstöckige Schenken, Tavernen und Restaurants stechen hier unter den steinernen Häusern hervor und recken ihre Schindeldächer in den Himmel. Die Gassen sind eng und vollgestopft. Marktschreier und Bettler bedrängen gleichermaßen die Reisenden.
Die Meisten Einwohner arbeiten in den Weinbergen als Winzer oder Imker.
Hauptexportgut von Schwipstadt sind Wein, Honig, Wein, Wachs und Alkohol welcher aus Trauben aus den Weinbergen gewonnen wird.
Die typischen Einwohner Schwipstadts fallen durch wenig dezentes betrunkensein auf und sind stehts gut gelaunt.
Der name der Stadt soll mit Lehensübername durch Guntram von Wartenberg begründet sein. Gemunkelt wird das die ehemals als Winzingen bekannte Ortschaft, Guntrams häufigen und stets feuchtfröhlichen Besuchen zuehren in das heute bekannte Schwipsstadt umbenannt wurde.

Der Wein ist seit jeher das vorherrschende Handelsgut Dracconias.
Die vielen Weingutshöfe ähneln einander in ihrem Stil und der Anordnung und sind in ganz Dracconia verteilt. Die Weinberge enden erst an den Kornfeldern im Süden, den bergen im Westen und dem Elbenwald im osten.
Hier ernten die Winzer die Trauben von den weitreichenden Weinbergen und die Imker ziehen Honig und Wachs aus den Bienenstöcken in den Hainen. Der Großteil des geförderten Wachses wird direkt in die Ascheberge kutschiert.


Weiter im Westen liegt die ehemals, große rabenstensteinische Stadt Magdeburgum. Angeblich sollen hier im Untergrund die Spione der Torog Nai gelebt haben die fingierte Hilferufe nach Rabenstein schickten. Heute leben hier noch viele Rabensteiner gemeinsam mit den Akronern.

Weiter in richtung Osten zur Grenze nach Rabenstein liegt das kleine Dorf Wolmirstedten in dessen Nähe im Jahr 1473 / A.A.66 t.n. das Manöver zwischen Rabenstein und Akron standfand.

Wenn man von Magdeburgum in den Norden blickt, so sieht man kurz vor dem Horizont, im Nimmerwaldtal liegend, die lang gezogene Silhouette des Hohen Amtes für Wahrheit und wahrheitsgemäße Geschichtsschreibung zu Akron, kurz HAAW, mit ihren unzähligen, umliegenden kleinen Hütten.
Wo ehemals hunderte Schriftgelehrte und Bibliothekare durch die Häuserschluchten wuselten, mit Tinte, Papier und Dokumenten handtierten und lauthals diskutierten, mutet dieser Ort heutzutage fast an wie eine Geisterstadt. Nur wenig Treiben ist in den Straßen rund um das gewaltige, steinerne Hauptgebäude festzstellen. Die vielen schwergerüsteten Wachen die ehemals an jeder Ecke patrollierten sind durch ein paar wenige Gardisten in ihren roten Wappenröcken ersetzt worden. Der als HAAW bekannte Ort ist zu einer Brutstätte von Arbeitslosenkupfer2-Empfängern verkommen, hat der Arbeitgeber der Schreiberlinge, die Legiones, sich doch am 3. Muscul A.A.t.n. aufgelöst. Die meisten der Arbeitslosen Bibliothekare sind bereits nach Schipstadt gepilgert um dort zu betteln.
Nach dem Aktenbrand von 72 ist das HAAW nun in der Verwaltung der Elfkreuzer und Diplomaten Akrons.

Das Volk der Mitte Dracconias trägt meist Gehrock und Guntramgetreu, Barett über Bunthaube.
Wer in Dracconia etwas auf sich hält trägt eine Kombination aus Schwarz-Weiss.
Datum/Zeit: 14.10.2009, 11:22Autor: hlm 
Zitat einfügen


Der sonnige Süden Dracconias:
Windmühlen, Kornspeicher, Bauernhöfe, Raps- und Maisfelder, Streitheim, Barbarenstämme

Im Süden Dracconias steht seid A.A.65 t.n. kein Baum mehr. Nach Herrn Guntrams "Rodungstheorie zum Schutze der armen Elfen" heisst diese Gegend seitdem Rodewald. Hier liegt zwischen den frisch angelegten, goldenen Kornfeldern, den Höfen mit ihren Kornspeichern und den Windmühlen das kleine Dorf Streitheim. Das Erscheinungsbild der mit goldenem Stroh gedeckten Holzhütten Streitheims ist das herrausragendste Merkmal dieses Ortes, bestehen sie doch aus verschiedensten Holzsorten aufgrund der häufig anfallenden Reperaturen nach abgewendeten Raubüberfällen der umherziehenden, wilden Barbarenstämme.

Die meisten der Menschen in der Gegend um Streitheim arbeiten in den Mühlen und Feldern und viele Leben auch dort, so ist es nicht weiter verwunderlich ofmals mehr als 75 Menschen im Dorf anzutreffen, kommen Abends doch die Bauern und Müller in die Stadt.

Hauptexportgut in Streitheim ist Raps, Mais, Öl und Mehl.
Hauptimportgut ist Wein von den vorherschend, vielen Weinbergen Dracconias.

Ein typischer Einwohner Streitheims ist aufgrund der harten Arbeit und den Scharmützeln gegen die Barbaren, stämmig und Muskulös gebaut.
Auch mag einem Fremden vorerst sonderbar erscheinen das jeder Dörfler eine Axt am gürtel trägt, gibt es doch keinen Wald in der Gegend.

Der nebelige Norden:

Totenfelden, Schloss Pechstein ehem. Pecunia non Olet, Nomadenstämme, Wildpferde, Nebel, Spukgeschichten

Das Bild des kühlen Norden Dracconias wird durch dornige Sträucher und vereinzelnd, niedrige Strauchwäldchen, Öde wiesen und permanenten Bodennebel dominiert.
Das Nimmerwaldtal geht nahtlos in die Steppe über die von freilaufenden Wildpferen bevölkert wird.
Neben unbedeutenden kleinen Siedlungen ist Totenfelden die einzig richtige Stadt.
Totenfelden ist um seine einzige leicht geschlängelte Strasse gebaut die von schlanken, zweistöckigen Holzhäusern gesäumt ist die ihre Fronten alle auf einer Linie am Strassenrand haben. Die bedeutensten Gebäude sind die einzige Dracconische Astartekirche am Ende der Strasse und die Kaschemme, mit der akronweit einzigen, doppelflügigen Schwingtür, in der mindestens einmal die Woche eine Schlägerei unter den vielen betrunkenen Pferdezüchtern und Viehtreibern entbrennt.
Etwas ausserhalb der Stadt, steht das Anwesen der adligen Dame und ehemaligen Diplomatin Griseldis L. de Espinas.

Auch wenn ein paar wenige Bewohner des Nordens nahe des Zentrums Dracconias auf den Weinbergen arbeiten können, so sind doch die meisten damit beschäftigt die gewaltigen, dracconischen Rappen zu züchten, welche die Elfkreuzer so lieben.
Probleme in dieser Gegend bereiten abundan die umherziehenden Nomadenstämme indem sie Pferde stehlen oder versuchen in der Kaschemme die Zeche zu prellen.

Der durchschnittliche Bürger Totenfeldens trägt zumeist ein Kleid oder einen Mantel in grauer Farbe, um im allgegenwärtigen Nebel untertauchen zu können um sich vor bösen Geistern zu verstecken. Viele Bürger sind abergläubisch geworden, spinnen sich doch so viele Gruselgeschichten um diese nebulöse Gegend.

Im Nordwesten vom Kahlberg aus gesehen, liegt am Fuße der Ascheberge die damals genannte Pecunia non Olet, welche der ehemalige Staatskanzlers und Minister des Hofes Dracconias Baron DeVille in aller Bescheidenheit bauen lies.
Diese Trutzburg ist mehr ein Schloss als eine Burg. Den höchsten der fünf Türme, welche über die ursprünglich, reich verzierten Mauern in die Wolken ragen, schmückte einst ein Spitzdach aus purem Gold, welches aber durch den Lehensherren versetzt wurde um das Land nach dem schrecklichen Orkkrieg wieder aufzubauen. Da die Burg von den Orks in Brand gesetzt wurde, ist sie heute komplett rußgeschwärzt und ihr leicht lädiertes Erscheinungsbild verleiht ihr eine unheimliche Aura.
Nachdem der Staatskanzlers wärend des letzten Orkkrieges auf mysteriöse Weise verstarb, wurde die Burg von der Gräfin Nebula Frostgriff und ihrem Hofstaat bezogen.
Heute wird dieser Ort Schloss Pechstein genannt.


Die Bewohner der Burg haben eine vornehme Blässe und tragen zumeist Schwarz-Bordeaurote Gewänder.

Der wilde Osten:

SWAT, Bastion Orkenfluch ehem. Feste Druff, Gelbaugenstammm, Gelbzahnstamm, Elbenwald

Östlich der Stadt Magdeburgum beginnt der immergrüne Elbenwald, welcher über die Grenzen Rabensteins nach Dracconia hineinragt. Anders als der unheimliche und wilde Baumhirtenwald ist der Elbenwald einladend freundlich und schön anzusehen. Der Anteil an wundersamen Wesen ist hier, abgesehen von spitzohrigen Elfen Bogenschützen, Orks und Goblins im tiefen Inneren, sehr gering.

Ausserhalb der nördlichen Waldgrenze steht die klobige und hässliche Bastion Orkenfluch die vor den Orkkriegen Feste Druff hieß. So unansehnlich und langweilig ihr Erscheinungsbild auch ist, so war sie doch die einzige Burg ausserhalb der Ascheberge die keinen Schaden durch den letzten großen Orkangriff des im Elbenwald ansässigen Gelbaugenstammes genommen hat. Hier hatte sich ein großteil der dracconischen Bevölkerung verschanzt bevor die beilsteinische und akronische Armee zur Rettung kam.

Der Gelbaugenstamm hat seine Plünerungen, nach dem letzten großen Rückschlag, in den letzten Jahren auf ein ertragbares Minimum beschränkt und wird nur selten gesichtet.

Im Zentrum des dracconischen Elbenwaldes liegt die Donfinanzierte Villa des Telcontari Waldläufers der als Ennorath bekannt ist. Heute dient dieser Ort unter dem Namen "Späher und Waldläufer Akademie Thôr-Hín" zur Ausbildung, militärisch spezialisierter Plänklereinheiten. Das auf eine erhöhte Lichtung von Bierbärten gebaute, dreischössige Gebäude wird von unzähligen, vielförmigen grünen Zelten gesäumt zwischen denen ständig Waldläufervolk umherwuselt. Angeblich hat der Anführer der Bierbärte, Nori Erdferkelfänger höchstselbst den Bau geleitet und im Auftrag des Hausherren das ganze Gebiet untertunnelt und mit mechanischen Fallen gespickt. Im Nahen Wald findet man Hängebrücken, Klettergerüste, Seile, Übungsfallen und bei genauem hinsehen, vermummte Gestalten bei ihren Übungen.

Weiter in Richtung der Rabensteinischen Grenze gibt es zwei Wild- und Waldelbenstämme die abundan Jagd auf Orks machen aber ansonsten sehr scheu und unter sich bleiben.
Es gab auf rabensteiner Seite der Grenze Aufforstungsarbeiten, die vom Elfenbaron angetrieben wurden. Menschen wurden umgesiedelt, Höfe aufgegeben. Innerhalb eines Jahres entstanden auf einstigen Wiesen jahrhundertealte Wälder. Man sagt, man habe Lichter des Nachts gesehen und Stimmen gehört. Wer diesen jedoch nachging, wurde nicht mehr gesehen. Man hört von alten verrückten, die nun in den Wäldern leben und behaupten, gestern noch jung gewesen zu sein. Druiden behaupteten so zwischen A.A.65-67 t.n., daß der Wald verrückt sei. Nach dem Jahr 67 scheint alles in Ordnung, nur sieht man spätestens seit A.A.69 t.n.(256 nach Rabensteinischer Zeit) auch in den Randgebieten  vermehrt Fabelwesen in den vermeintlich sicher geglaubten Wäldern. Dryaden, Feen und Nymphen huschen durch die Wälder und Kobolde erwarte  frische Milch in den Häusern vorzufinden, in denen sie sich niedergelassen haben.

Im südlichen Teil des Elbenwaldes hausen im Winter die Goblins des Gelbzahnstammes, welche aber im Sommer das Jagdgebiet der Orks meiden und den Wald über den Rodewald in die Ascheberge verlassen um dort zu jagen.

Da niemand den Mut hatte es zu verhindern wurde in der Zeit zwischen A.A. 66 t.n und A.A. 70 t.n, auf Vasallengeheiss hin, ein beachtlicher Teil an der Innlandsgrenze des Elbenwalds abgeholzt. Um den vielen Obdachlosen nach dem Orkkrieg eine neue Heimat zu geben ist mit dem Holz die Stadt Weidenfried errichtet worden. Sie ist somit jüngste Ortschaft Dracconias und zeichnet sich durch viele hübsche Blockhütten aus.
Die Menschen hier am Rande des Waldes würde man eher als scheu und gebrandmarkt beschreiben, haben sie doch am meisten unter den Orks und Goblins gelitten. Diejenigen die sich unter ihnen als Holzfäller betätigen haben noch weniger zu lachen, sind sie doch gezwungen auf Guntrams geheiss hin den Baumbestand zum Schutz der Elfen zu dezimieren, bitten jedoch eben diese die Holzfäller meist unfreundlich darum genau dies zu unterlassen. So ist es nicht weiter verwunderlich das die meisten entweder auf den Weinbergen oder den Feldern nahe Streitheims arbeiten.

Nahe des Waldes trägt man Erd- und Naturfarbene Kleidung um den umherziehenden Orks nicht gleich aufzufallen.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Überarbeiteter Lehenstext von der Homepage:

Das ehemals nördlichste Fürstentum Dracconias wurde A.A. 64 t.n.zwischen Akron und Beilstein aufgeteilt, nach dem die zusammengeschlossene Armee den Dracconiern im Kampf gegen den Orkangriff des Gelbaugenstammes  zur Rettung eilte. Der größte und bedeutenste Ort in Akronisch-Dracconia ist die Kahlburg. Neben Rabenstein im Osten und Beilstein im Südwesten, grenzt Akronisch Dracconia im Westen noch an Dros Rock und Aldarien. Der eingesetzte Vasall ist Herr Guntram von Wartenberg.

Es sei noch zu erwähnen, dass Herr Guntram ein starker Verfechter der "Rodungstheorie zum Schutze der armen Elfen" ist, welche immer wieder aus den Bäumen fallen und sich dabei stets Verletzungen, wenn nicht sogar Schlimmeres, zufügen. Daher setzt er sich insbesondere in seinem Lehen für die konsequente Abholzung der Wälder und das Schaffen schöner und weitreichender Sichtachsen ein.

Das Lehen selbst läßt sich am Besten folgendermaßen beschreiben:
Der Großteil dieser Ebene ist von einem satten Grün bedeckt das sich wie Wellen vom Norden des Lehens bis in den Süden erstreckt. Fast jeder Hügel entpuppt sich bei näherem hinsehen als ein reich gefüllter Weinberg mit angrenzendem Gehöft. Der Wein ist das Haupthandelsgut des ehemaligen Draconias. Ganz im Norden, hinter dem Nimmerwaldtal, in den nebeligen Steppen der Viehzüchter ziehen Nomadenstämme umher und ganz im Süden in dem Gebiet das seid kurzem Rodewald heist, erstrecken sich die Korn und Rapsfelder mit ihren Windmühlen.


Genau in der Mitte Draconias steht der Kahlberg, auf dem die ehemalige Sommerresidenz Bogomils des dreizehnten, die Kahlburg, nun als Herr Guntram von Wartenbergs Wohnsitz diehnt und in der er mit seiner Angetrauten, der bretonischen Dame René Francoise du Lupos du Lascard lebt.


Weiter westlich vom Kahlberg aus enden auch schon die Sonnenstrahlen und hoch in den schwarzen Himmel erheben sich die ewig von vulkanischer Asche und dunklem Schnee bedeckten Ascheberge, die an Herrn Ruin von den Aschebergen afterbelehnt wurden.

In der Mitte der Berge liegt das Biesttal, in dem vor über 400 Jahren einst der dreizehnäugige Drache herrschte, welcher diesem Lehen seinen Namen gab. Hier erhebt sich, die zur Hälfte in den Vulkan Drachenschlund  gebaute, Feste Wolfenfels. Im Süden des Gebirges sollen sich noch immer Goblinstämme aufhalten.

Im Osten vom Kahlberg, etwa auf halben Weg zum alten Elfenwald, mitten im Nimmerwald-Tal ist das HAAW, das Hohe Amt für Wahrheit und wahrheitsgemäße Geschichtsschreibung zuhause. Mittlerweile hatte sich dort schon eine richtige Stadt gebildet, um den vielen Bibliothekaren Unterkunft gewähren zu können. Nach der Auflösung der Legiones wirkt dieser Ort nun fast ausgestorben. Tief im Elbenwald leben alte Waldelbenstämme, die sich erbittert gegen Herr Guntrams Projekt "Rodungstheorie zum Schutze der armen Elfen" und die Orks des Gelbaugenstammes erwehren. Im Herzen des sich in Draconia befindlichen Stückes Elbenwaldes findet man die Späher und Waldläuferakademie Thôrhín, kurz S.W.A.T. Orks findet man derzeit nur vereinzelt in den Randgebieten des Waldes.


Historisch wichtige Ortschaften in akronisch Draconia, neben schon genannten Städten sind wohl: Streitheim im Süden, Lachen in den Aschebergen, die Rabensteinische Stadt Magdeburgum im Osten, Schwipstadt im Zentrum, Weidenfried und Wolmirstedten am Rande des Elbenwaldes und Totenfelden im Norden. Die zwei übrigen Burgen sind die ehemalige Feste des Kastellan und Minister für Staatsführung, die Bastion Orkenfluch, und die Feste des ehemaligen Staatskanzlers und Minister des Hofes, Schloss Pechstein. Vereinzelnd gibt es überall kleine Siedlungen, Tavernen und Gutshöfe, diese Nester sind jedoch nicht der Rede wert.