
Entstehung
Dracconias:
Das heutige Dracconia wurde A.A.1407 a.t.n
besiedelt trägt aber erst seid A.A.345 a.t.n. diesen Namen.
Vor
über 400 Jahren lebte einst ein dreizehnäugiger Drache welcher das
heute als Dracconia bekannte Land mit Terror überzog. Die
Besiedelung diese Landstriches geschah jedoch 1000 Jahre zuvor. Wie
das Land damals hies ist in den Winden der Zeit
untergegangen.
Entgegen der üblichen drei Interessen eines
Drachen die Landschaft zu verwüsten, Angst und Schrecken zu
verbreiten und unermessliche Schätze anzuhäufen, hatte dieses
einzigartige Exemplar die dritte Leidenschaft durch das Anhäufen
unermesslicher magischer Kraft ersetzt.
Damals zog ein tapferer
aber ungebildeter, heiliger Ritter durch das wilde Land und war nicht
in der Lage die Warnschilder zu lesen. So ritt er gefolgt von seinem
Knappen direkt in das Tal in dem das Biest hauste. Als er den Drachen
sah erhoffte sich der Ritter Ruhm als Drachentöter und Schätze zu
finden, unwissend das es nur den Tod zu holen gab. Der Knappe sah
versteckt hinter einem Felsen wie sein Herr durch die
unterschiedlichsten und unermesslichen magischen Kräfte des Drachen
gefoltert und dann zu einem metallenen Klumpen zerkaut wurde und
floh. Leider verlor er auf der Flucht sein rostiges Messer in das der
Drache auf dem Rückweg in seine Vulkanhöhle hineintrat und drei
Tage später an einer Blutvergiftung starb. Die drei Tage war der
Knappe orientierungslos und panisch im Biesttal umhergeirrt nur um
sich am Ende wieder bei dem Drachen einzufinden der bereits
verstorben war. Erstaunt zog er sein Messer aus der Pranke des toten
Drachen und genau in diesem Moment traf eine Schar Krieger ein die
erkunden wollten warum die Verwüstungen und Angriffe des Drachen
verstummt waren. Sie schenkten im als Dank das ganze Land als Reich
und nannten ihn fortan Bogumil Drachentöter I., König von
Dracconia. Der Rest ist Geschichte
Zeitrechnung:
Der
1.Januar 2009 enspricht in Akron dem 1.Aeron A.A.72 t.n. und in
Dracconia dem 1. Januar
Draconia wurde
A.A.328 a.t.n. gegründet und A.A.1407 a.t.n. besiedelt und
entdeckt.
Chronik bedeutender Ereignisse Dracconias:
Die
Zeitrechnung Dracconias beginnt mit der Besiedelung des Landes 1407
Jahre vor der Gründung Akrons.
Die Chronik Dracconias beginnt
jedoch erst in dem Jahr als Bogumil Drachentöter der Erste, das Land
durch den Rat der Stammeshäuptlinge geschenkt bekommt und es
in Dracconia umbenennt. Die Dracconische Zeitrechnung blieb
erhalten.
- Jahr 1062 / A.A. 345 a.t.n.:
Das Land wird
durch einen gewaltigen, dreizehnäugigen, magischen Drachen
terrorisiert, welcher in diesem Jahr durch einen reisenden Knappen
getötet wird.
Bogumil I. bekommt das Land durch den Stammesrat
geschenkt und nennt es Dracconia. Bogumil Drachentöter wird erster
König des Reiches.
- Jahre 1099 - 1113 / A.A. 308 - 294
a.t.n.:
Vierzehn Jahre dauern die Raubzüge des grausamen Piraten
Hawkins an, ehe er gefasst und gehängt wird.
- Jahre 1242 -
1252 / A.A. 165 - 155 a.t.n.:
Die zehnjährigen Orkkriege enden
mit der Befriedung des Gelbaugenstammes.
- Jahr 1313 /
A.A. 94 a.t.n. Ist das Jahr der Hexenprozesse
- Jahr
1407 / Gründung Akrons A.A. 0:
Die Plage der Weinfresserraupen
vernichtet die komplette Ernte, das Volk hungert für ein Jahr
-
Die Nacht vom 29-30.juni 1434 / 29-30.Sommer-Astarte A.A. 27 t.n.
ging in die geschichte als "die Nacht der Langen Messer"
ein. An diesem Tag wurde in der Stadt Lichtblick in den Aschebergen
die Diebesgilde, "die schwarze Hand" unter ihrem Anführer
Kurt Schleicher, zerschlagen. Danach wurde die Stadt in Lachen
umbenannt.
- Auch die Pestepidemie von 1436 / A.A.29 t.n. gin
in die Geschichte ein als dunkle und schwere Zeit.
- 30.April
- 1.Mai 1440 / 30.Gibil- 1.Raneh A.A. 33 t.n.:
Kurzeitige
Machtübernahme durch den Hexer Nicodemion dem Schwarzen.
-
Im Jahr 1462 / A.A. 55 t.n. ist das Land im Aufruhr da ein
Doppelgänger des Königs umher wandert. Diese Problem wurde im
Sommer gelöst.
- 1471 / A.A.64 t.n. Der Orkhäuptling
Garaczul beginnt die ein Jahr andauernden 2. großen Orkkriege die
erst durch das Eingreifen der Armeen Beilsteins und Akrons im Jahr
1471 / A.A 64 t.n. beendet werden können.
Der Großteil der
oberen Schicht des Landes ist geflohen. Unter ihnen auch König
Bogumil der dreizehnte, der Kastellan Magister Bertram Bertrain und
der Staatskanzler Baron DeVille.
- am 1.Juli 1477 / 1.Ninib
A.A. 70 t.n. verstirbt Bogumil XIII, König Dracconias im Exil im
Herzogtum Nurian.
- heute 1479 / A.A.72 t.n. (2009)

Bogumil XIII, König Dracconias,
gestorben 1.Ninib A.A. 70 t.n. (Fred Schwohl)
die Gegenden
Dracconias:
der Westen:
Ascheberge, Erz- und Kohleminen,
Feste Wolfenfels, Biesttal, Lachen, Vulkan Drachenschlund

Die
Ascheberge ehemals im Zentrum des Königreichs Dracconia gelegen,
teilen nun das Land in Akronisch-Dracconia und
Beilsteinsch-Dracconia.
Genau im Zentrum liegt das unheimliche
Biesttal in deren Mitte ein Vulkan stetig Glut und Asche in den
Himmel speiht. In diesem Vulkan soll einst der dreizehnäugige Drache
gelebt haben der dem Lehen seinen Namen gab. Heute ragt die Burg
Wolfenfels südlich aus der Höhle hervor und verhindert so seid
Jahrhunderten erfolgreich das sich erneut eine Bestie im
Drachenschlund einnistet.


Die Feste Wolfenfels steht auf
einem Plateu vor dem dem Drachenschlund und ist zur Hälfte in die
Höhle gebaut die in den Vulkan führt. Im Jahr A.A 119 a.t.n wurde
sie von Sir Wigmund Felsenfest, einem Dracconischen Ritter dort
errichtet. Die Mauern sind eher Dick als Hoch. Es gibt keine
prunkvollen oder schlanken Türme und keinen Zierrat an den Mauern.
Das schwere mit Klingen bestückte Eisentor, welches Besucher am
Ende des langen, empor geschlängelten Burgweges erwartet wird von in
Wolfsfell und Stahl gehüllten, grimmigen Wolfswachen flankiert;
kampfgestählte Monsterjäger. Über der Festung färbt eine
orangerote Korona den Himmel und Höhleneingang und warmer Nebel
umhüllt die dunkle Silhouette Wolfenfels. Mit 79 Jahren herrscht
noch immer Graf Wolfgang von Biesttal über dieses düstere Tal
zwischen Asche, Stein, Eis und Feuer.
Im Süden der Festung des
Biesttals liegt in einer von Schnee und Asche bedeckten Ebene,
zwischen den schroffen Felsen das siebenundsiebzig strahlend weisse
Gebäude umfassende Dorf Lachen, in dem vor langer Zeit die
dracconische Diebesgilde "die schwarze Hand" ihr Unwesen
trieb. Gerüchte besagen das das Dorf vor Ewigkeiten einmal
Lichtblick geheissen haben soll. Aufgrund der Nacht der langen Messer
in der die Diebesgilde zerschlagen wurde, und den unzähligen darauf
folgenden Blutlachen wurde es in den heutigen Ortsnamen umbenannt.
Hier ist auch die mysteriöse Magistra Ludovice vom ehemaligen
magischen Chorps wohnhaft.



Prof. Dr. Dr. Bartholomäus van
Dannen schrieb in seiner Chronik über Dracconia folgendes:
"..
Mögen die Winter in den Aschebergen auch noch so lang und kalt sein,
der Himmel auch so düster so gibt es nichts schöneres als den
Sonnenstrahlen zu folgen wie sie immer wieder durch den bewegten
schwarzen Himmel brechen und wie ein Pinsel, gülden über die
graugefärbten Felsen malen, nur um dann zu verschwinden und woanders
wieder mit frischer Farbe aufzutauchen!"
Diese
Umschreibung täuscht die rund 150 Bürger Lachens jedoch nicht über
die Gefahr durch die Monster der Ascheberge hinweg die hier hausen.
Auch wenn die Wolfswacht, die Festungseigene Garde das Dorf im
Kampf gegen die zweieinhalb Schritt hohen, humanoiden Wulfen, die
Wer- und Riesenwölfe im Winter, sowie die im Sommer angreifenden
Goblinstämme unterstützt, fallen jedes Jahr wieder einige diesen
Monstern zum Opfer.
Seid dem 3. Muscul A.A. 72 t.n. gibt es
jedoch neue Hofnung für Lachen und Verstärkung für die
narbenübersähten Wolfswachen aus Biesttal, wurde doch Ruin von den
Aschebergen mit der Verwaltung Lachens belehnt.
Hauptimportgut
in den Aschebergen ist Wachs und Öl, da nicht nur die Kerzenzieher
und Lampenbauer Lachens einen unglaublichen Bedarf an Licht in diesem
ewig finsteren Gebirge haben.
Hauptexportgut ist Kohle und
Erz.
Ein typischer Einwohner der Ascheberge ist blasshäutig,
athletisch gebaut, hat russgefärbte Haare und Kleider, besitzt
mindestens eine Narbe und ist die meiste Zeit über Ruß oder
Kohlegeschwärzt und dreckig.
Von den Ausläufern der
Ascheberge im Zentrum des heutigen Akronisch-Dracconias bis zur
Beilsteinischen Grenze im Westen sind 75 Meilen in 6 Tagesmärschen
zurückzulegen.
Vom Süden der Berge bis in den Norden würde man
die 39 Meilen in 3 Tagen durchqueren können, wenn einen keine
Biester aufhalten.
Das weite Zentrum Dracconias:
Kahlburg, HAAW, Weinberge, Imker, Streitheim, Magdeburgum
Im
von Weinbergen dominierten, akronischen Zentrum Dracconias steht der
Kahlberg welcher diesen Namen mit recht verdient und auf dessen
gleichermaßen windig und sonnigen Spitze die ehemalige
Sommerresidenz König Bogumils, dem 13.ten König Dracconias, die
Kahlburg steht. Hier lebt der ehemalige Gestor der Legiones, Guntram
von Wartenberg mit seiner Frau, der bretonischen Dame René Francoise
du Lupos du Lascard.
Auf der Burg sind ingesamt etwa 100
Bedienstete und Wachen sowie unzählige Nebelkrähen heimisch.
Auch
haben die Knappen des Lehensherren, Miro von Eckstein und Wolfram von
Biesttal, sowie Farkas Allesandro, der ehemalige Consilliar der
Legiones und Magister Isegrimm vom ehemaligen magischen Chorps in der
Burg ein Zimmer.
Fremde Gäste sind hier nicht ungewöhnlich,
reiten doch ständig irgendwelche Eilboten den langen und steilen Weg
den kahlen Felsen empor und verschwinden wieder spurlos.
Im
höchsten Turm soll die ehrenwerte Schwester von Sir Marcellus du
Lascard leben; ihren Blick stets sehnsüchtig über den Horizont in
ihre Heimat Bretonien gerichtet.


Im Schatten des Kahlbergs
liegt umgeben von den vielen weitrechenden Gutshöfen mit ihren
Weinbergen, der Ort Schwipstadt.
"Dies ist der Ort zu sein!",
heisst es.
Unzählige mehrstöckige Schenken, Tavernen und
Restaurants stechen hier unter den steinernen Häusern hervor und
recken ihre Schindeldächer in den Himmel. Die Gassen sind eng und
vollgestopft. Marktschreier und Bettler bedrängen gleichermaßen die
Reisenden.
Die Meisten Einwohner arbeiten in den Weinbergen als
Winzer oder Imker.
Hauptexportgut von Schwipstadt sind Wein,
Honig, Wein, Wachs und Alkohol welcher aus Trauben aus den Weinbergen
gewonnen wird.
Die typischen Einwohner Schwipstadts fallen durch
wenig dezentes betrunkensein auf und sind stehts gut gelaunt.
Der
name der Stadt soll mit Lehensübername durch Guntram von Wartenberg
begründet sein. Gemunkelt wird das die ehemals als Winzingen
bekannte Ortschaft, Guntrams häufigen und stets feuchtfröhlichen
Besuchen zuehren in das heute bekannte Schwipsstadt umbenannt
wurde.
Der Wein ist seit jeher das vorherrschende Handelsgut
Dracconias.
Die vielen Weingutshöfe ähneln einander in ihrem
Stil und der Anordnung und sind in ganz Dracconia verteilt. Die
Weinberge enden erst an den Kornfeldern im Süden, den bergen im
Westen und dem Elbenwald im osten.
Hier ernten die Winzer die
Trauben von den weitreichenden Weinbergen und die Imker ziehen Honig
und Wachs aus den Bienenstöcken in den Hainen. Der Großteil des
geförderten Wachses wird direkt in die Ascheberge kutschiert.
Weiter im Westen liegt die ehemals, große rabenstensteinische
Stadt
Magdeburgum. Angeblich sollen hier im Untergrund die Spione der Torog
Nai gelebt haben die fingierte Hilferufe nach Rabenstein schickten.
Heute leben hier noch viele Rabensteiner gemeinsam mit den Akronern.
Weiter in richtung Osten zur Grenze nach Rabenstein liegt das kleine Dorf Wolmirstedten in dessen Nähe im Jahr 1473 / A.A.66 t.n. das Manöver zwischen Rabenstein und Akron standfand.

Wenn man von Magdeburgum
in den Norden blickt, so sieht man kurz vor dem Horizont, im
Nimmerwaldtal liegend, die lang gezogene Silhouette des Hohen Amtes
für Wahrheit und wahrheitsgemäße Geschichtsschreibung zu Akron,
kurz HAAW, mit ihren unzähligen, umliegenden kleinen Hütten.
Wo
ehemals hunderte Schriftgelehrte und Bibliothekare durch die
Häuserschluchten wuselten, mit Tinte, Papier und Dokumenten
handtierten und lauthals diskutierten, mutet dieser Ort heutzutage
fast an wie eine Geisterstadt. Nur wenig Treiben ist in den Straßen
rund um das gewaltige, steinerne Hauptgebäude festzstellen. Die
vielen schwergerüsteten Wachen die ehemals an jeder Ecke
patrollierten sind durch ein paar wenige Gardisten in ihren roten
Wappenröcken ersetzt worden. Der als HAAW bekannte Ort ist zu einer
Brutstätte von Arbeitslosenkupfer2-Empfängern verkommen, hat der
Arbeitgeber der Schreiberlinge, die Legiones, sich doch am 3. Muscul
A.A.t.n. aufgelöst. Die meisten der Arbeitslosen Bibliothekare sind
bereits nach Schipstadt gepilgert um dort zu betteln.
Nach dem
Aktenbrand von 72 ist das HAAW nun in der Verwaltung der Elfkreuzer
und Diplomaten Akrons.
Das Volk der Mitte Dracconias trägt
meist Gehrock und Guntramgetreu, Barett über Bunthaube.
Wer in
Dracconia etwas auf sich hält trägt eine Kombination aus
Schwarz-Weiss.
Datum/Zeit: 14.10.2009, 11:22Autor: hlm
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Der sonnige Süden Dracconias:
Windmühlen,
Kornspeicher, Bauernhöfe, Raps- und Maisfelder, Streitheim,
Barbarenstämme
Im Süden Dracconias steht seid A.A.65 t.n.
kein Baum mehr. Nach Herrn Guntrams "Rodungstheorie zum Schutze
der armen Elfen" heisst diese Gegend seitdem Rodewald. Hier
liegt zwischen den frisch angelegten, goldenen Kornfeldern, den Höfen
mit ihren Kornspeichern und den Windmühlen das kleine Dorf
Streitheim. Das Erscheinungsbild der mit goldenem Stroh gedeckten
Holzhütten Streitheims ist das herrausragendste Merkmal dieses
Ortes, bestehen sie doch aus verschiedensten Holzsorten aufgrund der
häufig anfallenden Reperaturen nach abgewendeten Raubüberfällen
der umherziehenden, wilden Barbarenstämme.

Die meisten der
Menschen in der Gegend um Streitheim arbeiten in den Mühlen und
Feldern und viele Leben auch dort, so ist es nicht weiter
verwunderlich ofmals mehr als 75 Menschen im Dorf anzutreffen, kommen
Abends doch die Bauern und Müller in die Stadt.
Hauptexportgut
in Streitheim ist Raps, Mais, Öl und Mehl.
Hauptimportgut ist
Wein von den vorherschend, vielen Weinbergen Dracconias.
Ein
typischer Einwohner Streitheims ist aufgrund der harten Arbeit und
den Scharmützeln gegen die Barbaren, stämmig und Muskulös gebaut.
Auch mag einem Fremden vorerst sonderbar erscheinen das jeder
Dörfler eine Axt am gürtel trägt, gibt es doch keinen Wald in der
Gegend.
Der nebelige Norden:
Totenfelden, Schloss
Pechstein ehem. Pecunia non Olet, Nomadenstämme, Wildpferde, Nebel,
Spukgeschichten
Das Bild des kühlen Norden Dracconias wird
durch dornige Sträucher und vereinzelnd, niedrige Strauchwäldchen,
Öde wiesen und permanenten Bodennebel dominiert.
Das
Nimmerwaldtal geht nahtlos in die Steppe über die von freilaufenden
Wildpferen bevölkert wird.
Neben unbedeutenden kleinen
Siedlungen ist Totenfelden die einzig richtige Stadt.
Totenfelden
ist um seine einzige leicht geschlängelte Strasse gebaut die von
schlanken, zweistöckigen Holzhäusern gesäumt ist die ihre Fronten
alle auf einer Linie am Strassenrand haben. Die bedeutensten Gebäude
sind die einzige Dracconische Astartekirche am Ende der Strasse und
die Kaschemme, mit der akronweit einzigen, doppelflügigen
Schwingtür, in der mindestens einmal die Woche eine Schlägerei
unter den vielen betrunkenen Pferdezüchtern und Viehtreibern
entbrennt.
Etwas ausserhalb der Stadt, steht das Anwesen der
adligen Dame und ehemaligen Diplomatin Griseldis L. de Espinas.

Auch
wenn ein paar wenige Bewohner des Nordens nahe des Zentrums
Dracconias auf den Weinbergen arbeiten können, so sind doch die
meisten damit beschäftigt die gewaltigen, dracconischen Rappen zu
züchten, welche die Elfkreuzer so lieben.
Probleme in dieser
Gegend bereiten abundan die umherziehenden Nomadenstämme indem sie
Pferde stehlen oder versuchen in der Kaschemme die Zeche zu
prellen.
Der durchschnittliche Bürger Totenfeldens trägt
zumeist ein Kleid oder einen Mantel in grauer Farbe, um im
allgegenwärtigen Nebel untertauchen zu können um sich vor bösen
Geistern zu verstecken. Viele Bürger sind abergläubisch geworden,
spinnen sich doch so viele Gruselgeschichten um diese nebulöse
Gegend.
Im Nordwesten vom Kahlberg aus gesehen, liegt am Fuße
der Ascheberge die damals genannte Pecunia non Olet, welche der
ehemalige Staatskanzlers und Minister des Hofes Dracconias Baron
DeVille in aller Bescheidenheit bauen lies.
Diese Trutzburg ist
mehr ein Schloss als eine Burg. Den höchsten der fünf Türme,
welche über die ursprünglich, reich verzierten Mauern in die Wolken
ragen, schmückte einst ein Spitzdach aus purem Gold, welches aber
durch den Lehensherren versetzt wurde um das Land nach dem
schrecklichen Orkkrieg wieder aufzubauen. Da die Burg von den Orks in
Brand gesetzt wurde, ist sie heute komplett rußgeschwärzt und ihr
leicht lädiertes Erscheinungsbild verleiht ihr eine unheimliche
Aura.
Nachdem der Staatskanzlers wärend des letzten Orkkrieges
auf mysteriöse Weise verstarb, wurde die Burg von der Gräfin Nebula
Frostgriff und ihrem Hofstaat bezogen.
Heute wird dieser Ort
Schloss Pechstein genannt.

Die Bewohner der Burg haben eine
vornehme Blässe und tragen zumeist Schwarz-Bordeaurote
Gewänder.
Der wilde Osten:
SWAT, Bastion Orkenfluch ehem.
Feste Druff, Gelbaugenstammm, Gelbzahnstamm, Elbenwald
Östlich
der Stadt Magdeburgum beginnt der immergrüne Elbenwald, welcher über
die Grenzen Rabensteins nach Dracconia hineinragt. Anders als der
unheimliche und wilde Baumhirtenwald ist der Elbenwald einladend
freundlich und schön anzusehen. Der Anteil an wundersamen Wesen ist
hier, abgesehen von spitzohrigen Elfen Bogenschützen, Orks und
Goblins im tiefen Inneren, sehr gering.
Ausserhalb der
nördlichen Waldgrenze steht die klobige und hässliche Bastion
Orkenfluch die vor den Orkkriegen Feste Druff hieß. So unansehnlich
und langweilig ihr Erscheinungsbild auch ist, so war sie doch die
einzige Burg ausserhalb der Ascheberge die keinen Schaden durch den
letzten großen Orkangriff des im Elbenwald ansässigen
Gelbaugenstammes genommen hat. Hier hatte sich ein großteil der
dracconischen Bevölkerung verschanzt bevor die beilsteinische und
akronische Armee zur Rettung kam.
Der Gelbaugenstamm hat seine
Plünerungen, nach dem letzten großen Rückschlag, in den letzten
Jahren auf ein ertragbares Minimum beschränkt und wird nur selten
gesichtet.
Im Zentrum des dracconischen Elbenwaldes liegt die
Donfinanzierte Villa des Telcontari Waldläufers der als Ennorath
bekannt ist. Heute dient dieser Ort unter dem Namen "Späher und
Waldläufer Akademie Thôr-Hín" zur Ausbildung, militärisch
spezialisierter Plänklereinheiten. Das auf eine erhöhte Lichtung
von Bierbärten gebaute, dreischössige Gebäude wird von unzähligen,
vielförmigen grünen Zelten gesäumt zwischen denen ständig
Waldläufervolk umherwuselt. Angeblich hat der Anführer der
Bierbärte, Nori Erdferkelfänger höchstselbst den Bau geleitet und
im Auftrag des Hausherren das ganze Gebiet untertunnelt und mit
mechanischen Fallen gespickt. Im Nahen Wald findet man Hängebrücken,
Klettergerüste, Seile, Übungsfallen und bei genauem hinsehen,
vermummte Gestalten bei ihren Übungen.


Weiter in Richtung
der Rabensteinischen Grenze gibt es zwei Wild- und Waldelbenstämme
die abundan Jagd auf Orks machen aber ansonsten sehr scheu und unter
sich bleiben.
Es gab auf rabensteiner Seite der Grenze Aufforstungsarbeiten, die vom
Elfenbaron angetrieben wurden. Menschen wurden umgesiedelt, Höfe
aufgegeben. Innerhalb eines Jahres entstanden auf einstigen Wiesen
jahrhundertealte Wälder. Man sagt, man habe Lichter des Nachts
gesehen und Stimmen gehört. Wer diesen jedoch nachging, wurde
nicht mehr gesehen. Man hört von alten verrückten, die nun in
den Wäldern leben und behaupten, gestern noch jung gewesen zu
sein. Druiden behaupteten so zwischen A.A.65-67 t.n., daß der
Wald verrückt sei. Nach dem Jahr 67 scheint alles in Ordnung, nur
sieht man spätestens seit A.A.69 t.n.(256 nach Rabensteinischer
Zeit) auch in den Randgebieten vermehrt Fabelwesen in den
vermeintlich sicher geglaubten Wäldern. Dryaden, Feen und Nymphen
huschen durch die Wälder und Kobolde erwarte frische Milch
in den Häusern vorzufinden, in denen sie sich niedergelassen haben.
Im südlichen Teil des Elbenwaldes hausen im
Winter die Goblins des Gelbzahnstammes, welche aber im Sommer das
Jagdgebiet der Orks meiden und den Wald über den Rodewald in die
Ascheberge verlassen um dort zu jagen.
Da niemand den Mut
hatte es zu verhindern wurde in der Zeit zwischen A.A. 66 t.n und
A.A. 70 t.n, auf Vasallengeheiss hin, ein beachtlicher Teil an der
Innlandsgrenze des Elbenwalds abgeholzt. Um den vielen Obdachlosen
nach dem Orkkrieg eine neue Heimat zu geben ist mit dem Holz die
Stadt Weidenfried errichtet worden. Sie ist somit jüngste Ortschaft
Dracconias und zeichnet sich durch viele hübsche Blockhütten
aus.
Die Menschen hier am Rande des Waldes würde man eher als
scheu und gebrandmarkt beschreiben, haben sie doch am meisten unter
den Orks und Goblins gelitten. Diejenigen die sich unter ihnen als
Holzfäller betätigen haben noch weniger zu lachen, sind sie doch
gezwungen auf Guntrams geheiss hin den Baumbestand zum Schutz der
Elfen zu dezimieren, bitten jedoch eben diese die Holzfäller meist
unfreundlich darum genau dies zu unterlassen. So ist es nicht weiter
verwunderlich das die meisten entweder auf den Weinbergen oder den
Feldern nahe Streitheims arbeiten.
Nahe des Waldes trägt man
Erd- und Naturfarbene Kleidung um den umherziehenden Orks nicht
gleich aufzufallen.
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Überarbeiteter Lehenstext von der
Homepage:
Das ehemals nördlichste Fürstentum Dracconias
wurde A.A. 64 t.n.zwischen Akron und Beilstein aufgeteilt, nach dem
die zusammengeschlossene Armee den Dracconiern im Kampf gegen den
Orkangriff des Gelbaugenstammes zur Rettung eilte. Der größte
und bedeutenste Ort in Akronisch-Dracconia ist die Kahlburg. Neben
Rabenstein im Osten und Beilstein im Südwesten, grenzt Akronisch
Dracconia im Westen noch an Dros Rock und Aldarien. Der eingesetzte
Vasall ist Herr Guntram von Wartenberg.
Es sei noch zu
erwähnen, dass Herr Guntram ein starker Verfechter der
"Rodungstheorie zum Schutze der armen Elfen" ist, welche
immer wieder aus den Bäumen fallen und sich dabei stets
Verletzungen, wenn nicht sogar Schlimmeres, zufügen. Daher setzt er
sich insbesondere in seinem Lehen für die konsequente Abholzung der
Wälder und das Schaffen schöner und weitreichender Sichtachsen ein.
Das Lehen selbst läßt sich am Besten folgendermaßen
beschreiben:
Der Großteil dieser Ebene ist von einem satten Grün
bedeckt das sich wie Wellen vom Norden des Lehens bis in den Süden
erstreckt. Fast jeder Hügel entpuppt sich bei näherem hinsehen als
ein reich gefüllter Weinberg mit angrenzendem Gehöft. Der Wein ist
das Haupthandelsgut des ehemaligen Draconias. Ganz im Norden, hinter
dem Nimmerwaldtal, in den nebeligen Steppen der Viehzüchter ziehen
Nomadenstämme umher und ganz im Süden in dem Gebiet das seid kurzem
Rodewald heist, erstrecken sich die Korn und Rapsfelder mit ihren
Windmühlen.
Genau in der Mitte Draconias steht der
Kahlberg, auf dem die ehemalige Sommerresidenz Bogomils des
dreizehnten, die Kahlburg, nun als Herr Guntram von Wartenbergs
Wohnsitz diehnt und in der er mit seiner Angetrauten, der
bretonischen Dame René Francoise du Lupos du Lascard lebt.
Weiter
westlich vom Kahlberg aus enden auch schon die Sonnenstrahlen und
hoch in den schwarzen Himmel erheben sich die ewig von vulkanischer
Asche und dunklem Schnee bedeckten Ascheberge, die an Herrn Ruin von
den Aschebergen afterbelehnt wurden.
In der Mitte der Berge
liegt das Biesttal, in dem vor über 400 Jahren einst der
dreizehnäugige Drache herrschte, welcher diesem Lehen seinen Namen
gab. Hier erhebt sich, die zur Hälfte in den Vulkan Drachenschlund
gebaute, Feste Wolfenfels. Im Süden des Gebirges sollen sich noch
immer Goblinstämme aufhalten.
Im Osten vom Kahlberg, etwa
auf halben Weg zum alten Elfenwald, mitten im Nimmerwald-Tal ist das
HAAW, das Hohe Amt für Wahrheit und wahrheitsgemäße
Geschichtsschreibung zuhause. Mittlerweile hatte sich dort schon eine
richtige Stadt gebildet, um den vielen Bibliothekaren Unterkunft
gewähren zu können. Nach der Auflösung der Legiones wirkt dieser
Ort nun fast ausgestorben. Tief im Elbenwald leben alte
Waldelbenstämme, die sich erbittert gegen Herr Guntrams Projekt
"Rodungstheorie zum Schutze der armen Elfen" und die Orks
des Gelbaugenstammes erwehren. Im Herzen des sich in Draconia
befindlichen Stückes Elbenwaldes findet man die Späher und
Waldläuferakademie Thôrhín, kurz S.W.A.T. Orks findet man derzeit
nur vereinzelt in den Randgebieten des Waldes.
Historisch
wichtige Ortschaften in akronisch Draconia, neben schon genannten
Städten sind wohl: Streitheim im Süden, Lachen in den Aschebergen,
die Rabensteinische Stadt Magdeburgum im Osten, Schwipstadt im
Zentrum, Weidenfried und Wolmirstedten am Rande des Elbenwaldes und Totenfelden im
Norden. Die zwei übrigen Burgen sind die ehemalige Feste des
Kastellan und Minister für Staatsführung, die Bastion Orkenfluch,
und die Feste des ehemaligen Staatskanzlers und Minister des Hofes,
Schloss Pechstein. Vereinzelnd gibt es überall kleine Siedlungen,
Tavernen und Gutshöfe, diese Nester sind jedoch nicht der Rede wert.